Hallo, mein Name ist Lisa Kwayie, ich bin 24 Jahre alt und eine der schnellsten Frauen Deutschlands. Wie ich das geschafft habe?

Das – und Neuigkeiten vom Training, meinem Weg zu den Olympischen Spielen und wer mich dabei unter stützt – erfahrt ihr ab sofort hier auf meiner Homepage.

News

Team Lisa kommt zusammen

Team Lisa kommt zusammen Das Team Lisa hat sich Ende letzten Jahres gegründet und unterstützt mich seitdem tatkräftig. Einige Partner konnte ich aber dennoch bisher

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Mein Tokio-Tagebuch

Mein Tokio-Tagebuch Ich kann es noch immer kaum glauben, dass der große Traum von einer Teilnahme an den Olympischen Spielen schon ganz bald Realität wird.

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Abflug nach Tokio

Abflug nach Tokio Montag ist es soweit. Der Flieger nach Tokio hebt ab und ich werde mit drin sitzen. Diese Vorstellung ist immer noch etwas

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Termine

aktuell
Saisonpause

Anfang Oktober
Trainingsstart

15. bis 24. Juli 2022
Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Eugene/USA

15. bis 21. August 2022
Leichtathletik-Europameisterschaften in München

Über mich

Ich bin in Sunyani (Ghana) geboren und im Kleinkindalter mit meinem Vater nach Deutschland gekommen. Ich habe zwei Brüder, bin jedoch die einzige Leistungssportlerin in meiner Familie.

Neben dem Sport studiere ich Soziale Arbeit. Warum? Weil mir mein Lebensweg nach der sportlichen Karriere genauso wichtig ist. Ansonsten verbringe ich sehr gerne Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden. 

Im Alltag einer Athletin kommt das leider oft zu kurz.

Meine Leidenschaft ist das Sprinten, am liebsten schneller als jeder andere Mensch auf dieser Welt.

Team Lisa

Zum Team Lisa gehören natürlich meine Familie, Freund*innen, mein Trainer Frank Paul und mein Verein Neuköllner SF. Und es gibt ein paar tolle Unternehmen und Förderer, die mich auf meinem Weg materiell, finanziell und ideell unterstützen. Dafür bin ich unendlich dankbar!

Road to Tokyo

Meine ersten Berührungen mit den Olympischen Spielen machte ich 2012, als ich gebannt das 200m Finale der Frauen mit Allyson Felix im Londoner Olympiastadion sah. Ihre Art und Weise zu sprinten hatte mich so fasziniert und begeistert, dass ich es mir im selben Moment zum Ziel gemacht hatte, auch so schön, elegant, leicht und schwerelos sprinten zu können. Dass es aber genau das Gegenteil ist und die Kunst darin liegt, es nur so aussehen zu lassen, habe ich im Laufe meiner Karriere ziemlich schnell verstanden.

Genau das fasziniert mich nach wie vor am meisten an dieser Disziplin. Dennoch wurde in diesem Moment mein Traum vom Olympia geboren. Ich wollte genau wie diese acht Frauen im olympischen Finale an der Startlinie stehen und mich mit den Besten der Welt messen.

Die Bedeutung so eines Rennens und die Tatsache, dass es nur so wenige Frauen gibt, die das überhaupt jemals erreichen können, ist der Grund, warum ich meine persönlichen Bedürfnisse, Hobbys, Freunde, Familie, quasi mein ganzes Leben diesem großen Traum untergeordnet habe. 

Denn im Laufe meiner Karriere habe ich verstanden, dass es ohne diese persönlichen „Opfer“ niemals funktionieren wird.

Die Olympischen Spiele 2021 in Tokyo bieten mir nun die Gelegenheit, aus dem Traum Realität werden zu lassen. Dafür werde ich in den nächsten Monaten alles geben, was ich habe.

Projekt 10

Fast jede Sprinterin träumt davon, die magische Schallmauer von 11 Sekunden über 100 Meter zu brechen. Ich träume es nicht nur, sondern ich arbeite jeden Tag hart dafür. Auch wenn es einige Menschen vielleicht für unmöglich halten, ich habe dieses Ziel fest im Blick.

 

Ich möchte meine Grenzen überschreiten und verschieben, über mich hinauswachsen und mein Speed-Limit bis zum Maximum ausschöpfen. Was mich daran glauben lässt, unter 11 Sekunden laufen zu können? Zum einen, dass ich die körperlichen Voraussetzungen mitbringe und zum anderen den Kopf und das Mindset habe, dass „unmögliche“ möglich machen zu wollen.